Deutscher Mobilitätspreis 2022 verliehen

 

Mit dem Deutschen Mobilitätspreis prämiert das Bundesverkehrsministerium innovative Projekte sowie herausragende Persönlichkeiten, die die Zukunft der Mobilität neu denken und gestalten. Am 28. Oktober wurden die Preise in Berlin vergeben.

 

Die Gewinnerinnen und Gewinner des Deutscher Mobilitätspreises 2022.
Die Gewinnerinnen und Gewinner des Deutschen Mobilitätspreises 2022. © BMDV

Am 28. Oktober ehrte die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Digitales und Verkehr, Daniela Kluckert, die zehn Gewinnerinnen und Gewinner des Deutschen Mobilitätspreises 2022 bei einer feierlichen Preisverleihung in Berlin.

„Wir müssen die Potenziale der Digitalisierung nutzen, um Verkehrsmittel smart und effizient miteinander zu vernetzen und gleichzeitig Mobilitätsangebote schaffen, die alle Menschen mitberücksichtigen. Die prämierten Projekte leisten hierfür wertvolle Beiträge und gestalten die Zukunft der Mobilität innovativ mit“, sagte sie.

Auch Projekte aus dem Fahrradbereich ausgezeichnet

Zu den prämierten Projekten zählen neben einem Shuttle-System für Berufspendler:innen und einer App, in der Bürger:innen Haltestellen und deren Eigenschaften erfassen können, um den ÖPNV für mehr Menschen attraktiver zu machen, auch Projekte im Fahrradbereich.

Das Projekt VelObserver erfasst Daten zur subjektiven Sicherheit von Radfahrenden in Zürich. Ihre Bewertungen dienen der Stadt als Planungsgrundlage für die Weiterentwicklung des Fahrradnetzes.

Einen Preis bekam auch die Veloroute H2O, eine Konzeption für ein Fährsystem für Fahrräder, das die beiden Seiten der Kieler Innenstadt miteinander verbindet. Eine elektrische, autonome Fähre soll Radfahrende, angetrieben von Wind- und Gezeitenturbinen, über die Kieler Förde transportieren.

Katja Diehl in zwei Kategorien ausgezeichnet

Der Deutsche Mobilitätspreis in der Kategorie Menschen sowie der Publikumspreis gingen an die Autorin und Podcasterin Katja Diehl. Die Hamburgerin setzt sich für eine menschenzentrierte Verkehrswende ein. Dazu schreibt sie einen Blog, betreibt den Podcast „SheDrivesMobility“ und ist auf den sozialen Medien sowie auf der Bühne unterwegs.

Der Publikumspreis zeigt, wer oder was im Bereich Zukunft der Mobilität den Bürgerinnen und Bürgern besonders wichtig ist und die meisten Stimmen im Online-Publikumsvoting erhalten hat.

Zum Interview mit Katja Diehl auf adfc.de

Rund 300 Projekte eingereicht 

Mit dem Deutschen Mobilitätspreis prämiert das Bundesministerium für Digitales und Verkehr seit 2016 innovative Projekte sowie herausragende Persönlichkeiten, die die Zukunft der Mobilität neu denken und gestalten. Der Preis wird in neun Kategorien vergeben. Hinzu kommt der Publikumspreis.

Mit rund 300 Einreichungen hatten sich Einzelpersonen, Unternehmen, Start-ups, Forschungseinrichtungen und Vereine 2022 um die Auszeichnung beworben. Die Preisträgerinnen und Preisträger wurden in mehreren Auswahlstufen ermittelt. Über ein Online-Publikumsvoting konnten alle Bürgerinnen und Bürger abstimmen, wer es auf die Shortlist schafft. Eine Expertenjury aus den Bereichen Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft und Politik wählte aus der Shortlist Deutschlands innovativste Projekte und Persönlichkeiten aus.

 


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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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